Auf grünen Wegen in die Zukunft

Mittwoch, 17.Juli 2013, 14.18 Uhr
Der Regionalverband Harz hat sich mit den Naturparkerlebnisrouten Stangerode in der Kategorie „Naturräume entdecken und erfahren“ beworben. Während der Preisverleihung in Magdeburg reflektierte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Hermann Onko Aeikens, das diesjährige Motto des Umweltpreises: „Mobilität wird heute überall verlangt. Allerdings müssen wir auch darüber nachdenken, wie wir Mobilität gestalten können, damit sie nicht auf Kosten der Umwelt geht.“ Zwei weitere Preisträger kommen ebenfalls aus der Harzregion: das Kinderhaus „Sonnenschein“ in Hettstedt und das Wohnzentrum Wippra, das sich mit dem Natur- und Gesteinslehrpfad „Knüppeldamm“ beworben hatte.

Als Natur- und Geoparkträger ist es die Aufgabe des Regionalverbandes Harz, zu zeigen, wo und wie Menschen Naturräume erleben können. Die Naturparkerlebnisrouten in Stangerode bieten sich dafür geradezu an. Sie sind 2011 in Zusammenarbeit mit der Stadt Arnstein, dem Reit- und Sporthotel Nordmann und der Kommunalen Ökologischen Sanierungs-gesellschaft mbH (KÖS) entstanden. Seitdem locken insgesamt acht Erlebnispunkte wie Tier-Weitsprung und „Wie schwer ist Holz?“ viele Besucher an. „Um Natur zu erleben, müssen wir aufmerksam sein und uns bewusst darauf einlassen können. Und wir müssen wissen, was es in einem Naturraum überhaupt zu sehen gibt“, erklärt Isabel Reuter, Mitarbeiterin des Regionalverbandes Harz. In den ausgedehnten Wäldern rings um Stangerode zeigen deshalb z. B. interaktive Tafeln für verschiedene Baumarten, wie eng die Bäume mit unserer Geschichte verbunden sind.

Stangerode liegt mitten im 2012 ausgewiesenen Naturpark „Harz/Sachsen-Anhalt (Mansfelder Land)“. Seit 2010 führt der Regionalverband Harz in dem neuen Naturparkgebiet Modellprojekte durch. Dazu gehören auch die Naturparkerlebnisrouten. Erste Ergebnisse können sich sehen lassen: Die Gäste des Reit- und Sporthotels Nordmann nutzen die Routen gern für Ausflüge. Auf große Resonanz stieß auch eine geführte Wanderung auf der Bärenroute mit ca. 200 Teilnehmern.

Für weitere Informationen: www.harzregion.de





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